Wir nutzen Mistral
Brief-nach-Berlin generiert die Brief-Entwürfe mit Mistral, einem KI-Anbieter mit Sitz in Paris. Konkret läuft die Textgenerierung über das Modell mistral-medium, die Inhaltsprüfung über mistral-moderation. Beide Aufrufe gehen direkt an Mistrals API in der EU. Kein Umweg über andere Anbieter, kein Zwischenspeichern, keine Trainingsdaten aus deinen Texten.
Warum Mistral und nicht ein US-Anbieter
Die naheliegende Wahl wäre ein US-Modell gewesen. Technisch ist das oft die einfachere Lösung. Politisch und datenschutzrechtlich ist es das nicht. US-Anbieter unterliegen Gesetzen wie dem CLOUD Act, die US-Behörden Zugriff auf Daten geben können, auch wenn die Server in Europa stehen. Für ein Tool, in dem Menschen beschreiben, was sie politisch bewegt, ist das die falsche Grundlage.
Mistral ist ein europäisches Unternehmen unter europäischem Recht. Die Datenverarbeitung läuft in EU-Rechenzentren. Mistral verpflichtet sich vertraglich, deine Eingaben nicht für das Training neuer Modelle zu verwenden. Das ist nicht perfekt, aber es ist die mit Abstand sauberste Lösung, die heute praktisch verfügbar ist.
Dahinter steht eine Überzeugung: Wenn wir wollen, dass digitale Infrastruktur in Europa unabhängig wird, müssen europäische Anbieter auch dann genutzt werden, wenn sie nicht die größten oder bekanntesten sind. Sonst wird aus dem Wunsch nach digitaler Souveränität ein Sonntagsreden-Thema.
Was die KI sieht, und was nicht
An Mistral geht das, was du in das Eingabefeld schreibst, plus den Namen deines Abgeordneten und die Wahlkreis-Information. Mehr nicht. Kein Name von dir, keine Adresse, keine IP. Das Tool braucht das nicht, also wird es auch nicht erhoben.
Der fertige Brief existiert nur in deinem Browser. Brief-nach-Berlin speichert weder dein Anliegen noch den Brief in einer Datenbank. Sobald du die Seite schließt, ist beides weg. Was bleibt, ist der Brief, den du selbst von Hand abschreibst und abschickst.
Mehr Details dazu stehen in der Datenschutzerklärung.
Hosting in Deutschland
Die Web-Anwendung läuft auf europäischen Servern, ausgeliefert über ein Frankfurter Rechenzentrum. Auch die wenigen Daten, die das Tool überhaupt braucht (zum Beispiel der Zähler, wie viele Briefe geschrieben wurden), liegen bei einem europäischen Anbieter mit EU-Datenverarbeitung. Keine Daten verlassen den europäischen Rechtsraum.
Auch die Bilder sind teilweise KI
Ein Teil der Illustrationen auf dieser Seite ist mit KI entstanden. Ehrlich gesagt: Am liebsten hätte ich jedes Bild selbst gezeichnet oder mit einer Illustratorin zusammen entwickelt. Dafür fehlt mir als Einzelperson schlicht die Zeit und das Budget. Die Entscheidung war: lieber eine App, die überhaupt existiert und lebendig wirkt, als ein perfektes Bildkonzept, das nie online geht.
Wichtiger als jedes einzelne Bild ist mir, dass Leute hier tatsächlich Briefe schreiben. Und dass man trotzdem merkt, dass da Herzblut drinsteckt: viele Stunden Arbeit, die ich gerne reinstecke, weil das Feedback der letzten Wochen so schön war. Die Erwähnung in der Lage der Nation war da nochmal ein besonderer Moment.
Transparent gebaut mit Claude Code
Eine letzte Sache, weil mir Offenheit hier wichtig ist: Brief-nach-Berlin ist ein Freizeitprojekt, gebaut mit Claude Code, einem KI-Assistenten von Anthropic. Heißt: Ich arbeite beim Entwickeln mit einer KI zusammen, die mir hilft, Code schneller und sauberer zu schreiben. Das hat mich enorm produktiv gemacht und macht es überhaupt erst möglich, so ein Tool als Einzelperson kostenlos bereitzustellen.
Wichtig dabei: Claude Code kommt nur beim Bauen zum Einsatz, nicht im Betrieb. Wenn du das Tool benutzt, läuft kein Claude irgendwo im Hintergrund mit. Die Architektur und der Code wurden mit Claude entwickelt, die laufende Verarbeitung deiner Eingaben erfolgt ausschließlich über Mistral in Europa. Datenschutzrechtlich passt das sauber zusammen: Wie ein Tool gebaut wurde, ist eine andere Frage als womit es im Alltag arbeitet.
Ich schreibe das hier ausdrücklich hin, weil ich finde, dass Tools, die KI nutzen, ehrlich darüber sprechen sollten, wo KI überall mitspielt. Nicht erst, wenn jemand danach fragt.
Häufige Fragen
Welche KI nutzt Brief-nach-Berlin?
Brief-nach-Berlin generiert die Brief-Entwürfe mit Mistral, einem KI-Anbieter mit Sitz in Paris. Konkret läuft die Textgenerierung über das Modell mistral-medium, die Inhaltsprüfung über mistral-moderation. Alle Aufrufe gehen direkt an Mistrals API in der EU.
Warum nicht OpenAI oder ein anderes US-Modell?
US-Anbieter unterliegen Gesetzen wie dem CLOUD Act, die US-Behörden Zugriff auf Daten geben können, auch wenn Server in Europa stehen. Für ein Tool, in dem Menschen politische Anliegen formulieren, ist das die falsche Grundlage. Mistral ist europäisch, unterliegt EU-Recht und nutzt deine Eingaben vertraglich nicht für Training.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Brief-nach-Berlin speichert weder dein Anliegen noch den generierten Brief in einer Datenbank. Sobald du die Seite schließt, ist beides weg. Mistral verpflichtet sich vertraglich, deine Eingaben nicht für Modelltraining zu verwenden.
Werden meine Daten für KI-Training verwendet?
Nein. Mistral nutzt die Eingaben aus Brief-nach-Berlin laut Vertrag nicht für das Training neuer Modelle.
Wo läuft die App?
Auf europäischen Servern, ausgeliefert über ein Frankfurter Rechenzentrum. Auch die wenigen Metriken (etwa der Brief-Zähler) liegen bei einem europäischen Anbieter. Keine Daten verlassen den europäischen Rechtsraum.
Wurde Brief-nach-Berlin mit KI gebaut?
Ja, die Entwicklung erfolgte mit Claude Code von Anthropic. Aber Claude läuft nicht im Betrieb mit: Wenn du das Tool benutzt, verarbeitet ausschließlich Mistral in Europa deine Eingaben.