Warum diese Seite existiert
Brief nach Berlin begann als deutsches Werkzeug: Postleitzahl eingeben, Anliegen beschreiben, zuständige Bundestagsabgeordnete finden, Brief formulieren. Der eigentliche Gedanke ist größer. Demokratie wird greifbarer, wenn Menschen wissen, wen sie ansprechen können, und wenn der erste Schritt nicht an Formularen, Zuständigkeiten oder Unsicherheit scheitert.
Europa ist für mich kein abstraktes Projekt. Es ist die Erfahrung, dass Nachbarländer voneinander lernen können, ohne gleich alles gleichzumachen. Ein Tool für Deutschland muss in Österreich, Portugal oder den Niederlanden nicht kopiert werden. Es muss übersetzt werden.
Was ist daran Open Source?
Der Code von Brief nach Berlin liegt offen bei GitHub. Du kannst sehen, wie Postleitzahlen, Zuständigkeiten, Brieflogik, Datenschutz und KI-Transparenz zusammenspielen. Die Idee ist nicht, eine zentrale Plattform für ganz Europa zu kontrollieren. Die Idee ist, dass lokale Teams das Muster übernehmen und besser an ihr Land anpassen als ich es von Deutschland aus könnte.
Wenn du eine Version für dein Land bauen willst, brauchst du keine Erlaubnis. Eine Nachricht hilft trotzdem, weil ich Erfahrungen, Fallstricke und technische Entscheidungen teilen kann.
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EU-Länder könnten eigene lokale Versionen nutzen, wenn Daten, Sprache und Institutionen vor Ort geprüft werden.
Europäische Union, lokal angepasst
Was braucht ein Land konkret?
Zuerst braucht es eine saubere Datenquelle: Wahlkreise, Mandate, Büroadressen, Anreden und Zuständigkeiten. Danach braucht es Texte, die kulturell passen. Ein österreichischer Brief an den Nationalrat klingt anders als ein deutscher Brief an den Bundestag. Eine niederländische Version muss andere Institutionen erklären als eine portugiesische.
Wichtig ist auch Datenschutz. Brief nach Berlin speichert keine Nutzerkonten und baut bewusst keine politische Profildatenbank auf. Wer das Konzept übernimmt, sollte diese Linie halten: so wenig Daten wie möglich, so transparent wie möglich.
Welche Länder sind schon im Gespräch?
Österreich ist im Gespräch. Portugal, die Niederlande und weitere Länder sind Beispiele für Orte, an denen der Ansatz spannend sein könnte. Ich bin offen für Kontakte, Datenhinweise, Übersetzungshilfe, lokale Einschätzungen und Entwicklerinnen oder Entwickler, die eine eigene Variante bauen wollen.

